Die vierte Folge der #AskGlaston Serie über Flachglas Vorspannen befasst sich mit der Sicherheit, wie man überprüft, ob alle Gläser vorgespannt sind.
Beim Vorspannen von Glas muss unbedingt sichergestellt werden, dass jedes Glas, welches das Werk verlässt, ordnungsgemäß vorgespannt ist. Derzeit schreiben die Normen vor, dass einmal pro Stunde oder bei jedem Produktwechsel ein kleines Teststück vorgespannt wird (die EN-Norm verlangt einen Test pro Tag, das empfohlene Testintervall ist einmal pro Stunde und bei jedem Produktwechsel). Dies bedeutet, dass die Mehrzahl der produzierten Gläser in Wirklichkeit überhaupt nicht geprüft wird.
Das Online Stress Calculation System von Glaston macht es möglich, für alle produzierten Gläser gemessene Ergebnisse zu erhalten, was die Sicherheit deutlich erhöht. Die Online-Spannungsberechnung nutzt Prozessdaten in Echtzeit, um die Oberflächenspannung und die mittlere Scheibenspannung in allen produzierten Gläsern zu berechnen.
Dies gewährleistet genaue Vorspannergebnisse und ermöglicht es den Herstellern, ihre eigenen akzeptablen Spannungsniveaus zu definieren. Das System schätzt auch die zu erwartende Zersplitterung und unterstützt so die Einhaltung von Sicherheitsstandards.
Durch die Ermittlung des richtigen Vorspann-Niveaus trägt die Online-Spannungsberechnung dazu bei, den Energieverbrauch zu optimieren, die Kosten zu senken und die Effizienz des Gesamtprozesses zu verbessern. Der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache Aufrüstung bestehender Maschinen, und das Support-Netzwerk von Glaston sorgt für langfristigen Erfolg.
Kurzum: Die Online-Spannungsberechnung bietet eine zuverlässige, datengesteuerte Möglichkeit, die Qualität des Glasvorspannens zu überprüfen und hohe Produktionsstandards einzuhalten.
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